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Donnerstag, 25. September 2003
Heute eine scheindemokratische Abstimmung
eventuell gibt es unter Demokratie 2003 mehr davon. > link > >
Mittwoch, 24. September 2003
lyrik & ich meine beziehung zu lyrik ist vergleichbar mit einem zarten pflänzchen, welches langsam wurzeln schlägt. ganz am beginn meiner kreativ-künstlerischen "laufbahn" schrieb ich die üblichen pubertären hass- und schmerzgedichte, postulierte damals die "machtlosigkeit des wortes" und fasste alles an wahrem schmerz und erfundener weisheit in kurze "gedichte", die teilweise sehr komisch, teilweise sehr tragikomisch waren. rotzige schimpfwörter wie arsch, schwanz und scheisse kamen in diesen gedichten recht oft vor; eine auflehnung gegen das establishement, eine undergroundhaltung halt. das selbst-schreiben von gedichten dünnte sich recht bald aus, die malerei beschäftigte mich weit mehr, die musik aber auch. ich schrieb dann später aus anlass einer zunächst glücklichen liebeserfahrung ein einziges gedicht mit dem titel "wald", welches ich - von seltenen komprimierungsgeDICHTen für bildkompositionen - auch als ansatzweise lyrischen versuch gelten lassen kann. über einen lieben freund von mir, der dichter ist, fand ich in den letzten jahren zugang zur lyrik, indem ich sie nicht nur - wie in der pubertären zeit - selber schreibe, sondern auch wirklich HÖRE und LESE. dieser zugang, dass nämlich gedichte komprimierte wirklichkeitsausschnitte sind, die geHÖRT und geSPROCHEN werden sollen, hat mir die schönheit und universelle einsatzmöglichkeit von begnadeter lyrik erschlossen. ich konnte das begnadete, unfassbare glück erfahren, gedichte mit meinen eigenen fingern in musikstücke zu übertragen - mein lieber dichterfreund trug mir in vielen nachmittagssitzungen seine gedichte vor, und ich reagierte improvisatorisch am keyboard - was mir teilweise so gut gelang, dass mein dichterfreund meinte, ich hätte ihm aspekte seiner werke offenbart (durch meine musik), die er selbst noch gar nicht erkannt hatte. was ich auch gerne mache: gedichte auswendiglernen. es gibt fast nichts schöneres, als zur rechten zeit, am rechten ort, dem menschen - oder der menschin -, der - oder die - es zu schätzen weiss, ein exakt passendes kurzes gedicht ohne papierunterstützung vorzutragen - und sei dieser mensch - oder die menschin - auch "nur" mann selbst. autorInnen, deren gedichte ich schätze/liebe/brauche: rainer maria rilke
josef weinheber
georg trakl
friedrich hölderlin
thomas bernhard
hermann hesse
j.w.v.goethe
ingeborg bachmann
christine lavant
heimito von doderer
eventuell gibt es unter diary mehr davon. > link > >
Montag, 22. September 2003
für die freunde und freundinnen von verrücktgewordenen übersetzungsmaschinen ...and talking about torture, what about this public son of a bitch? : alles die, die schopenhauerportrait, da die Eintragung mit jetzt belastet für Hintergrundgeschichte zu meiner Wartezeit 3000-portrait-projekt, jetzt gedient werden. seien Sie, wenn bereits 14 Jahre sind vor hervorquellen, wie I zu dieser Zeit meine künstlerische Trainingsmitte, die ich im Wiener kunst-ausbilde sich, zur Änderung ausgewirkt hatte, gewünscht, das ich zur "Universität für angewandte kunst" wünschte und zum meisterklase durch den zu dieser Zeit aufzunehmenden Mariaurlaub folglich mich bedeuten die besten zusammen Designs verpackten, verpackte sie in a maeppchen (50*70 Zentimeter) und pilgerte in die Universität: beschäftigen Sie im frühen - Stunden lang - warten vor der Vorlagenkategorie, einreichen beim Briefcase den Assistenten (leider stieg Maria Urlaub zu dieser Zeit gerade in Pension ein, was bedeutete, daß nur seine Assistenten meine Designs eingereicht erhielten). Maria Urlaub Kategorie hatte ich interessiert, weil sie auch eine Abteilung für trickfilm dort I setzt folglich meine Designs nachschickt unterbringt, lassen der Assistent und ihre Augenäpfel das weibliche behilfliche zoegerlich und sehr oberflächlich über mein durchdacht zu Kurve und senden dann zu Diagramm Kategorie, zum Herrn "übernimmt mich" im haupttrakt, schicke ich sofort wieder zurück in den Urlaub assi der Marken I eine kleine Szene dort und frage ihn, daß um zu betrachten und ich erkläre, meine Designs noch einmal, was dort jetzt wirklich zu ihm fehlt. im folgenden erhielt ich die peinlichste Ausstellung der Unzulänglichkeit educational/artistic/human etc. in meinem gesamten Phasenassi, das meine Designs als gebildet wurde, stuempereien unten, sagte, Portrait I nie (!) zu zeichnen, um in der Lage zuSEIN und zuließ sogar, daß er kaum (!). als Folge dieser Diskussion anfing mich vereinigt Monate später, das meine 3000 Portraitstudien sich projizieren und zeichnete Portraits der Tageszeitung 3 zeichnet, bis gemessen (3000 Stücke) voll war. Portraits, die alle im Format DIN A4, die meisten mit Indientinte sind (frei-fassen) an und viele nach kleinen Fotos von einer alten Enzyklopädie Brockhaus wurden einige Portraits auch mit Wasserfarbe, farbigem Bleistift, collage, mischender Technologie oder PC gebildet. das Projekt wurde beendet, nachdem ungefähr 4 1-/2jahre (wenn eins von einem ungefähr 3/4 Jahr verfolgt ist) und das Themaportrait (und das Thema "Universität für angewandte kunst als ernstes Institut") ist für mich dadurch abschließend. eventuell gibt es unter Lachattakke mehr davon. > link > >
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diese seite gibt es seit 8604 tagen, ich schreibe und gestalte hier erst seit 12.8.2003. Last update: 20.07.10, 19:54
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